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Pizza, Pasta, Amore: Milano per sempre

Cécile Moser

Bereits seit jeher zieht es mich regelmässig nach Milano. Die norditalienische Stadt hat es nicht nur modisch, sondern auch kulinarisch und architektonisch in sich. Und das Beste: Mit dem Zug ist man in nur rund drei Stunden dort. Die perfekte Liebesaffäre…

Ja, sie ist immer eine Reise wert: die italienische Modehauptstadt Mailand. Doch Milano hat weit mehr zu bieten als Labels und Laufstege. Sie sprüht nur so vor Lebensfreude und ist eine wahre Genussoase. Aber auch Liebhaber_innen der schönen Künste kommen auf ihre Kosten. Ob Design, Architektur oder Kunst – Mailand vereint Savoir Vivre und Dolce Far Niente wie kaum eine andere Stadt. So verschlägt es denn auch die fempop-Redaktion nicht selten mal dahin. Wir nehmen euch mit auf unseren perfekten Mailand-Weekendtrip.

Der perfekte mailändische Tag beginnt mit einem leichten Lunch, etwa im Parco Sempione bei schönem Wetter. Ein paar Pasta alle Vongole, dazu ein paar Gläser Rose. Weiter geht’s entlang der mit Modeketten gesäumten Strassen Richtung Piazza del Duomo. Immer ein Besuch wert sind etwa Dixie oder auch Oysho, gefolgt vom grossen Warenhaus Rinascente. Wer es dann etwas nichiger mag, bewegt sich entlang dem Corso di Porta Ticinese hinunter Richtung Navigli. Dort lohnt sich etwa der tolle Shoe-Store Stiu. In Navigli angekommen, ist die perfekte Zeit für Apéro und damit einhergehend natürlich ein paar Aperol Spritz. Wie man es von Italien her kennt, ist man danach bereits meistens pappsatt, weil diverse Antipasti-Köstlichkeiten mitserviert werden. Nicht zu fest zulangen, schliesslich möchten wir ja noch dinieren gehen. Absoluter Hotspot für ein ausgiebiges Abendessen mit besten Cocktails und wunderbarem Ambiente bietet Carlo e Camilla in Segheria. Unbedingt reservieren! Und wer danach noch tanzen mag, macht am besten einen Abstecher in den Club Plastic oder Glitter Club Milan.

Aperol Spritz in Milano
Carlo e Camilla in Segheria

Unseren zweiten Tag starten wir mit gemütlichem Brunch, etwa in der grünen Oase LùBar. Danach lohnt sich ein Besuch der Fondazione Prada – und das nur schon wegen der eindrücklichen Architektur. Natürlich unbedingt auch die dort ansässige Bar Luce besuchen, die von keinem geringeren gestaltet wurde als Kultregisseur Wes Anderson. Spätnachmittags schlendern wir gemütlich durch das Künstlerviertel Brera, und bewegen uns weiter Richtung Porta Nuova. Keinesfalls fehlen darf ebenda ein Besuch des Concept Stores 10 Corso Como, gegründet und kuratiert von der bekannten Carla Sozzani, Tochter der ehemaligen Vogue-Chefin Franca Sozzani. Apéro nehmen wir danach in der legendären Radetzky Bar, wo sich nicht selten auch etwa VIPs wie Anna Dello Russo blicken lassen. Den Tag ausklingen lassen wir mit einem richtigen mailändischen Abendessen, etwa im schicken upcoming Viertel um die Porta Monforte herum. Aufgeladen mit ganz viel italienischer Lebenslust sind wir damit bereit, die Rückreise nach Zürich anzutreten.

Bar Luce in der Fondazione Prada

Unsere fempop-Milano-Tipps

Schlafen: Ein schmuckes Airbnb in Brera, Navigli oder San Babila

Essen: Carlo e Camilla in Segheria, Bar Luce, Lu Bar, Osteria del Binari, Il Salumaio di Montenapoleone, De Santis, Ricci Bar, Santa Lucia, Bice

Bars: Bar Basso (hier wurde der Negroni erfunden!), Radetzky Bar, Dolce & Gabbana Martini Bar, Bhangra Bar

Clubs: Plastic Club, Glitter Club Milan, Armani Club; Just Cavalli, Old Fashion Club

Shopping: Dixie, Alysi, Rinascente, Stiu